Geschichte < Catering Świdnica, sala konferencyjna, szkoleniowa oraz weselna
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Vor anderthalb Jahrhunderten wurde in der heutigen ulica Bystrzycka in Świdnica (deutsch Schweidnitz) ein einmaliges und für die Stadtgeschichte sehr bedeutsames Gebäude errichtet. Der Bau des Hauses fiel zeitlich mit der Öffnung der Grenzen der Stadt Świdnica zusammen, die lange Jahre von einer engen Festung umgeben war. Das Jahr 1866 steht für urbane Freiheit und eine Vielzahl neuer Bauvorhaben.

Der Stifter des 3-stöckigen Gebäudes, das im Landschaftsbild des damaligen Kraszowice (deutsch Kroischwitz) stark auffiel, war E. Januschek, Eigentümer einer Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen. Da sich der Unternehmer des Potenzials des Gebäudes bewusst war, brachte er dort statt einer weiteren Werkstatt eine Brauerei unter, wobei er auch eine Trinkhalle und ein Restaurant eröffnete. Die Einwohner konnten sich also von den Vorteilen des hier gebrauten Getränks an üppig gedeckten Tischen noch vor Ort ein Bild machen.

 

Ende des 19. Jahrhunderts ging die Brauerei in das Eigentum von S. Pringsheim über, der die Kunst des Brauens des goldenen Trunks in Schlesien bereits früher zur Perfektion gebracht hatte. Unter seiner Leitung wurde in Kraszowice Münchner Bier gebraut. Es zeichnete sich durch Untergärung und wenig Hopfen aus. Außerdem konzentrierte sich die Produktion auf Pilsner Bier, schwarzes Kulmbacher Bier (auch „Schöps“ genannt), Malzbier und Karamellbier.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Anwesen von den Eigentümern der Brauerei in Sobótka-Górka aufgekauft. Später nahm die im Jahr 1923 gegründete Schlesische Nahrungsmittel Werke Aktiengesellschaft Croischwitz in den Räumlichkeiten der Brauerei die Produktion von Margarine und Lebensmittelfetten auf.

 

 

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg war in dem Gebäude zuerst eine Kindertagesstätte der örtlichen Möbelfabrik untergebracht, die mit der Zeit in einen Kindergarten mit einigen Mitarbeiterzimmern im Obergeschoss umgewandelt wurde. In den folgenden Jahrzehnten hatte die Grundschule Nr. 15 eine Niederlassung vor Ort (bis Ende des 20. Jahrhunderts). Im Jahr 2003 ging das Anwesen auf Marek Kowalski über. Der neue Eigentümer eröffnete in dem Gebäude eine Handelsfirma, die sich auf Verkauf von Maschinen und Werkzeugen für die Holzbearbeitung konzentrierte.

 

 

 

Nach neun Jahren, d.h. 2012 wurde das Gebäude erneut renoviert und das Restaurant Stary Browar eröffnet. Den Publikumsbetrieb nahm das Haus am 30. Oktober 2013 auf. Bereits nach 12 Monaten nahm das Restaurant mit Erfolg an der Sendung „Kuchenne Rewolucje“ von Magda Gessler (polnische Version des Restauranttesters) teil. Die Änderungen gingen allerdings noch weiter. Im März 2015 ging das Restaurant wieder in andere Hände über und erlebte eine erneute Verwandlung.

 

 

 

Mit einem stark abgeänderten Menü, Image, Konzept und Namen eröffnete das Restaurant Manufaktura im Mai 2015 die Tore für die ersten Gäste. Im neuen Gewand präsentierte das Restaurant einen überraschenden Stil, der an den historischen Charakter der Brauerei anknüpft und durch Science Fiction inspiriert wurde.

Die im Innenraum ausgestellten Zylinder, Skibrillen, Hosenträger und Uhren spielen auf die Steampunk-Kultur an. Das dominierende Bindeglied ist die Dampfmaschine als Synonym für Fortschritt und futuristische Erfindungen aus dem viktorianischen Zeitalter. Im Zusammenspiel mit der Ziegel- und Kupferarchitektur ergibt sich für die Gäste ein beeindruckendes Gesamtbild, das bereits beim Übertreten der Schwelle durch das einzigartige Ambiente begeistert.